Bild von einer Arbeitsplatte in der Küche

Die richtige Arbeitsplatte finden

Gemüse schneiden, Teig ausrollen, Töpfe stapeln – Küchenarbeitsplatten sind tagtäglich starken Beanspruchungen ausgesetzt. Als zentrale Flächen im Raum nehmen sie zugleich auch optisch eine besondere Rolle ein. Das heißt: Farbe und Gestaltung sollten stimmen und das für möglichst viele Jahre. Doch welche Arbeitsplatte ist die richtige? Diese Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten, hat sie doch viel mit persönlichem Geschmack und individuellen Anforderungen zu tun. Fest steht: Es gibt jede Menge Auswahl. Im Folgenden stellen wir verschiedene Möglichkeiten etwas genauer vor und geben einige Tipps.

 

Die Basis muss stimmen

Für welche Arbeitsplatte man sich auch entscheidet – diese Eigenschaften sollte sie auf jeden Fall haben, um ihrer Funktion gerecht zu werden: An erster Stelle steht die Robustheit. Natürlich ist eine Arbeitsfläche in der Küche kein Werkstatttisch, doch die üblichen Tätigkeiten sollte sie souverän wegstecken können. Dazu gehören zumindest leichte mechanische Beanspruchungen sowie Flecken und Spritzer (die allerdings stets zügig weggewischt werden sollten). Bei der Planung der Arbeitsbereiche sollten zudem sofort die Lichtverhältnisse berücksichtigt werden: Welche Leuchten sind nötig? Wo befinden sich die Fenster? Denn nicht nur bei filigranen Tätigkeiten sollte man immer beste Sicht haben. Übrigens: Tageslicht in normaler Dosierung sollte die Platte ebenfalls vertragen.

Bild von einer Arbeitsplatte in der Küche
Bild von einer Arbeitsplatte in der Küche
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Die Frage des Materials

In Profi-Küchen ist Edelstahl das Material der Wahl. Zunehmend entdecken es aber auch Hobbyköchinnen und -köche für sich. Edelstahlplatten verzeihen vieles und sind äußerst pflegeleicht und damit auch sehr hygienisch. Wenig Auswahl besteht allerdings in der Farbgebung – die typische Optik muss man also mögen. Im Gegensatz dazu steht der Naturstein. Aus unzähligen Unikaten lässt sich hier die persönliche Traumoberfläche in Sachen Farbe und Struktur heraussuchen. Robust und gut zu reinigen sind die Arbeitsplatten ebenfalls. Bei Keramik finden Natur (Rohstoffe) und Technik (Brennvorgang) zusammen. Die Bandbreite an Dekoren lässt keine Wünsche offen. Design-Fans entscheiden sich daher nicht selten für eine Keramikplatte. Das gleiche gilt für Betonarbeitsplatten. Sie verleihen – übrigens ähnlich wie Oberflächen aus Glas – der Küche ein modernes, cooles Flair. „Industrial Design“ lautet das Stichwort. Im Unterschied dazu passen Holzplatten auch perfekt zu gemütlichen Landhausküchen. Hitze und Feuchtigkeit können diesem Naturmaterial allerdings zusetzen, daher ist eine sorgfältigere Pflege angebracht. Bei Granitarbeitsplatten, ebenfalls ein gefragter Klassiker, empfiehlt sich eine regelmäßige Imprägnierung.

Grundsätzlich sind alle Materialien, die von Küchen-Profis des Vertrauens vorgeschlagen werden, für den Standard-Einsatz geeignet (auch Schiefer, Laminat, Marmor etc.). Im Rahmen einer professionellen und persönlichen Beratung kristallisiert sich letztlich die optimale Platte heraus.

 

Bildquelle: Linea, Leicht